§ 1 Geltungsbereich

(1) Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle aktuellen und zukünftigen Rechtsgeschäfte von StudAds UG, vertreten durch Falk Werths und Julian Friebel, nachfolgend „StudAds“ genannt, mit ihrem Vertragspartner, nachfolgend „Kunde“ genannt.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden erkennt StudAds nur an, wenn dies ausdrücklich und in Schriftform vereinbart wurde. StudAds behält sich vor, abgegebene Angebote bei entgegenstehenden Geschäftsbedingungen des Kunden zurückzuziehen, ohne dass gegenüber       StudAds in Folge dessen Ansprüche irgendwelcher Art erhoben werden können. Dem formularmäßigen Hinweis auf eigene Geschäftsbedingungen wird ausdrücklich widersprochen.

(3) Die Geschäftsbedingungen gelten für Leistungen aller Art, auch für solche, die durch Dritte als Erfüllungsgehilfen von StudAds oder freie Mitarbeiter erbracht werden und unabhängig davon, ob in den Verträgen ausdrücklich auf diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Bezug genommen wird.

§ 2 Zustandekommen des Vertrags

(1) Für den Umfang und die Abwicklung des Auftrags ist ausschließlich die schriftliche Auftragsbestätigung maßgebend. StudAds nimmt Aufträge/Bestellungen grundsätzlich nur in schriftlichen Form entgegen. Mündliche oder telefonische Aufträge sind jeweils unverzüglich in schriftlicher Form nachzureichen. Geschieht dies aufgrund des ausdrücklichen Wunsches des Kunden oder aus anderen Gründen ausnahmsweise nicht, so gehen durch die Nichtbeachtung der Schriftform hervorgerufene Folgen aus Übermittlungsfehlern zu Lasten des Kunden.

(2) Der Kunde übernimmt die volle Sach- und Rechtsgewähr für die von ihm gelieferten Ausgangsmaterialien. Er stellt StudAds von Ansprüchen Dritter frei.

§ 3 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Bei Aufträgen mit einem kalkulierten Honorar von mehr als EUR 1.500,00 (exkl. MWSt.) ist StudAds berechtigt, einen angemessenen Vorschuss, maximal jedoch 40% der Auftragssumme zu fordern.

(2) Hat StudAds im Angebot das voraussichtliche Honorar kalkuliert, gilt eine Überschreitung um bis zu 10% als vertragsgemäß. Bei Abweichungen, die über diesen Rahmen hinausgehen, wird StudAds den Kunden darauf unter Angabe des voraussichtlichen zusätzlichen Honorarvolumens unverzüglich hinweisen. Im Falle dessen, dass StudAds das Benennen von Zusatzkosten aufgrund von Änderungswünschen des Kunden versäumt, dürfen dem Kunden nur 75% der zusätzlich angefallenen Herstellungskosten in Rechnung gestellt werden.

(3) Mit dem Honorar werden nur die Leistungen vergütet, die durch das Angebot vereinbart wurden. Alle Leistungen, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, kann StudAds gesondert berechnen. Das gilt insbesondere für Nebenleistungen und Auslagen.

(4) Rechnungen sind durch den Kunden innerhalb von 14 Tagen zu zahlen.

(5) Kommt der Kunde trotz Mahnung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, so ist StudAds berechtigt, die Weiterbearbeitung aller Aufträge mit dem Kunden einzustellen, sowie nach fruchtlosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist von dem Vertrag zurückzutreten und den Kunden die dahin entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen. 

(6) Tritt der Kunde ohne Verschulden durch     StudAds vom vereinbarten Vertrag zurück, so kommt er für alle bis zum Zeitpunkt des Rücktritts entstandenen Kosten auf.

§ 4 Lieferfristen

(1) Erkennt StudAds, dass der vereinbarte Zeitplan nicht eingehalten werden kann, wird der Kunde unverzüglich über den Grund und die voraussichtliche Dauer der Verzögerung zu unterrichtet.

(2) Kommt es zu zeitlichen Verzögerungen aufgrund von Änderungswünschen des Kunden oder aus sonstigen Gründen, die der Kunde zu vertreten hat (z.B. nicht rechtzeitige Erbringung von Mitwirkungsleistungen (Bsp.: Texte und Bilder zur Erstellung der Website)), kann der ursprüngliche Fertigstellungstermin mindestens um die Zeitspanne überschritten werden, um welche sich die Herstellungszeit verzögerte bzw. unterbrochen war. Die Voraussetzung dafür ist, dass binnen dieser Zeit bei Zugrundelegung eines vernünftigen wirtschaftlichen Maßstabes die Fertigstellung möglich ist.

(3) Verzögert sich die Umsetzung durch Umstände im Verantwortungsbereich des Kunden um mehr als 3 Monate, so ist StudAds berechtigt, von dem Vertrag zurückzutreten und dem Kunden sämtliche bis dahin entstandenen Kosten nachträglich in Rechnung zu stellen.

(4) Wird der Zeitplan aus Gründen überschritten, die StudAds trotz Einhaltung der gebotenen Sorgfalt nicht zu vertreten hat (z.B. Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen, allgemeine Störungen der Telekommunikation etc.), verschiebt sich der Abnahmezeitpunkt entsprechend, wobei eine entsprechende Wiederanlaufphase zu berücksichtigen ist.

§ 5 Haftung

(1) Konnte der Fertigstellungstermin aufgrund eines Umstands, den der Kunde zu vertreten hat, nicht eingehalten werden, so haftet StudAds nicht für diese Terminüberschreitung. Dasselbe gilt für den Fall, dass die Bestellung rechtzeitig, aber nicht fehlerfrei geliefert wurde.

(2) Schadensersatzansprüche gegen StudAds sind ausgeschlossen, sofern sie nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Agentur selbst oder dessen Erfüllungsgehilfen beruhen. 

(3) Der Kunde garantiert, dass die von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte und Informationen nicht in rechtswidriger Weise in Rechte Dritter eingreifen. Von sämtlichen Ansprüchen Dritter wird StudAds insoweit im Innenverhältnis von dem Kunden freigestellt.

(4) StudAds kann keine fehlerfreie Funktionalität von Themes und Plugins garantieren, die von Drittanbietern stammen (z.B. von ThemeForest, CodeCanyon oder dem Plugin-Verzeichnis) und übernimmt dafür keine Haftung.

(5) Für die richtige Wiedergabe der Internetseite sowie die identische Darstellung bei unterschiedlicher Browsersoftware übernimmt StudAds keine Garantie.

(6) Nimmt der Kunde nach Abnahme selbst Eingriffe am Quelltext der Internetseite vor, so erlischt jeder Gewährleistungs- oder Haftungsanspruch gegen StudAds.

§ 6 Eigentums- und Nutzungsrechte

(1)Die erbrachten Leistungen bleiben bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen vollständig im Eigentum von StudAds.

(2)Erst mit der vollständigen Zahlung erwirbt der Kunde die Nutzungsrechte an allen von
StudAds im Rahmen des Vertrags gefertigten Arbeiten.

§ 7 Verschwiegenheit und Datenschutz

(1) Alle der StudAds im Zusammenhang mit dem Auftrag zugänglich werdenden und nicht allgemein offenkundigen Informationen und Unterlagen sind – auch nach Beendigung des Auftrags – streng vertraulich zu behandeln, und zwar auch dann, wenn es nicht zur Ausführung des Auftrags kommt. Aus der Kenntnis der vertraulichen Informationen und Unterlagen wird StudAds im Hinblick auf Schutzrechtsanmeldungen keine Rechte (insbesondere auf Vorbenutzung) herleiten.

(2) Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass im Rahmen des mit ihm abgeschlossenen Vertrages benötigte Daten gespeichert, und – sofern es für die Erfüllung des Vertrages notwendig ist – an Dritte übermittelt werden.

(3) StudAds ist nicht verpflichtet, den Kunden zu informieren, wenn Aufträge oder Teilaufträge von Dritten durchgeführt werden sollen. Dies gilt nicht, wenn eine Verschwiegenheit ausdrücklich vereinbart wurde.

(4) StudAds ist berechtigt, den Auftrag bzw. Kunden in ihrem öffentlichen Portfolio namentlich als Referenz zu führen, sofern kein entsprechender ausdrücklicher Widerruf erfolgt ist.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Die Unwirksamkeit einzelner Bedingungen berührt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

(2) Mündliche Nebenabreden wurden von den Vertragsparteien nicht getroffen. Nachträgliche Ergänzungen oder Änderungen der geschlossenen Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

(2) Sofern nicht individualvertraglich anders vereinbart, genügt eine Übermittlung per E-Mail zur Wahrung der Schriftlichkeit im Sinne dieser Bedingungen.

(3) Bei Abweichungen in Übersetzungen dieser Bedingungen ist die deutsche Fassung maßgeblich. Gleiches gilt für die Auslegung dieser Bedingungen.

(4) Ausschließlicher – auch internationaler – Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen dem Kunden und StudAds ist, soweit gesetzlich zulässig, der Firmensitz von StudAds (Köln).

(5) Anwendbar ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Bestimmungen des internationalen Privatrechts.